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Energiezukunft  - die kantonale Politik ist gefordert

Mit dem Ausstieg aus der Atomenergie hat die Politik einen bedeutungsvollen Schritt gemacht. Der Schutz der Umwelt mit einer tieferen CO2 - Belastung ist heute eine Selbstverständlichkeit.  Die Ressourcen sind nicht unendlich, mit Ihnen muss schonend umgegangen werden. Wir müssen neue Energiequellen erschliessen und für ein sicheres Energieangebot sorgen.

 

Ziele

  • Die gesetzlichen Grundlagen werden auf die neue Energiepolitik ausgerichtet
  • Die Produktion von erneuerbarer Energie in Kanton und Region werden erhöht und die über 900 Mio. Fr. für Zukäufe im Kanton St. Gallen von fossilen Brennstoffen aus dem Ausland gesenkt.
  • Die Energieproduktion wird als Wirtschaftszweig etabliert und damit werden Arbeitsplätze geschaffen.
  • Der Energieverbrauchs pro Kopf der St. Galler Bevölkerung wird mit effizienten Massnahmen gesenkt.

 

Massnahmen

  • Das neue Baugesetz muss konsequent auf die Anforderungen der neuen Energiepolitik abgestimmt werden.
  • Im Raumplanungsrecht müssen klare Grundlagen zum Bau von Produktions- und Speicheranlagen geschaffen werden.
  • Die Wasserkraft muss konsequenter genutzt werden und die Ansprüche der Umweltverbände müssen der Nutzung der Wasserkraft untergeordnet werden.
  • Der Kanton St.Gallen muss die Energiefördermassnahmen auf die Massnahmen von Bund und der anderen Kantone abstimmen.
  • Der Förderverein Energietal Toggenburg wird durch den Kanton unterstützt und erhält im Rahmen der kantonalen Energiepolitik Leistungsaufträge.
  • Die Gebühren für die Erstellung und Nutzung von Wasser und Sonne zur Energieproduktion sind zu minimieren und sollen zu Anreizen führen.
  • Mit einem Anreizsystem wird die St.Galler Bevölkerung zum Energiesparen und bewusstem Umgang bewegt.